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Ideen zur Philosophie
stalt mahle, am wenigsten die feinste, verschiedenste,immer abweichende aller Gestalten, Lange ging manaufs Wunderbare hinaus und dichtete; nachberwollte man hie und da, selbst wo man Zeichnungengab, verschönern, ohne zu bedenke», daß kein wah-rer Zoolog verschönere, wenn er fremde Thiergestal-tcn mahlet. Und verdiente etwa die menschliche Na-tur allein jene genaue Aufmerksamkeit nicht, mitder man Thiere und Pflanzen zeichnet? Jndeß,da in den neuesten Zeiten der edle Bemerkungsgeistauch für unser Geschlecht wirklich schon erwacht ist ,und von einigen, wiewohl nur von wenigen, Natio-nen Abildungen hat, gegen die in alteren Zeiten deBry, Bruyn, geschweige die Missionare nicht be-stehen : *) so wäre cs ein schönes Geschenk, wenNjemand, der es kann, die hie und da zerstreutentreuen Gemahlde der Verschiedenheit unsers Geschlech-tes sammelte, und damit den Grund zu einer
*) Nicht als ob ich die Bemühungen dieser Männernicht schätzte; indessen dünken mich Bruyn's (IöLrun) Abbildungen sehr Französisch, und derer d eBry Gemählde, die nachher in schlechter» Nach-stichen beynahc in alle spätere Bücher übergcgangeNsind, nicht authentisch. Nach Försters Zeugnishat auch Hodgcs noch die Otahcitischen GemahldeÄealisirel. Indessen wäre es zu wünschen, daßnach den Anfängen, die wir haben, die genaueund gleichsam natur-historische Kunst in Abbildungder Menschengeschlechter für alle Gegenden derWelt ununterbrochen dauern möge. Niebuhr,Parkinson, Cook, Höst, Georgs, Ma-rion, U, a. rechne ich zu diesen Anfängen; die