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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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gewinnenden Art an, und unterdrückte sogleich die heftige Bewe-gung, die schon begonnen hatte.

Ich sehe, wie es ist," sagte er.Wir sind gewesen wie dieBleichgesichter,' wenn sic bei Nacht ihre Thiiren schließen ansFurcht vor den rothen Männern. Sie brauchen so viele Riegel,daß das Feuer auskommt und ste verbrennen, ehe sie hinaus kön-nen. Wir haben den Wildtödter zu fest gebunden. Die Bandehindern seine Glieder, zu zittern, und seine Auge», sich zu schließen.Lockert sie ihm; laßt uns sehen, ans welchem Stoffe sein eigenerKörper wirklich besteht!"

Es ist oft der Fall, wenn wir in einem Licblingsplan uns ge-tauscht sehen, daß wir gerne zn jedem Ansknnstsmittel, mag esauch noch so wenig Aussicht ans Erfolg verbürgen, greisen, ehewir unfern Zweck ganz anfgeben. Sv war es bei den Hnroncn.Der Vorschlag des Häuptlings fand augenblicklich Beifall; undmehrere Hände waren sofort geschäftig, die Bastseile vom Leibunseres Helden wegznreißen und zn schneiden. Nach einer halbenMinute stand Wildtödter so frei von Banden da, wie er eineStunde zuvor seine Flucht am Berg hin begonnen hatte. Einwenig Zeit brauchte es, bis er den Gebrauch seiner Glieder wie-der erlangte, denn der Umlauf des Blutes war durch die Festigkeitder Bande gehemmt worden; und diese ward ihm von RivenoaksPolitik bewilligt unter dem Vorwand, daß sein Körper für Furchtund Schrecken empfänglicher sein würde, wenn er seine rechteStimmung wieder gewonnen habe; eigentlich aber war seine Ab-sicht, den heftigen wilden Leidenschaften, die in der Brust seinerjungen Männer rege geworden waren, Zeit zn lassen, sich wiederzn legen. Diese List gelang; und Wildtödter, indem er sich dieGlieder rieb, mit den Füßen stampfte und sich Bewegung machte,stellte bald den Umlauf des Blutes wieder her, und gewann wie-der seine ganze physische Kraft so vollständig, als wenn gar nichtssie gestört und geschwächt hätte.