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bezcichneten gauklerischen Weise. Trotzdem war er sowohl tapfer alsgeschickt, und hatte sich die Achtung seines Volks sowohl durchThaten im Krieg, als durch Glück auf der Jagd erworben. Einweit edlerer Name hätte ihm längst zu Theil werden müssen, hätteihm nicht ein Franzose von Rang dieses sodrlgnet unabsichtlichgegeben, das er nun gewissenhaft beibehielt, als von seinem GroßenVater kommend, der jenseits hcs großen Salzsee's wohne. DerHüpfende Junge tanzte vordem Gefangenen herum, und drohte ihmjetzt von dieser, jetzt von jener Seite, dann wieder von vorn mitdem Tomahawk, in der eitcln Hoffnung, durch diese Gefahrvor-spiegelnng ihm ein Zeichen der Furcht abznpresse». Endlich wurdeWildlvdters Geduld durch all' diese Gaukelei erschöpft, und er sprachznm ersten Mal, seit die Prüfung wirklich angefangcn hatte.
„Werst z», Hnrone!" rief er, „oder Euer Tomahawk vergißtseine Aufgabe. Warum tanzt Ihr denn immer so herum wie einHirschkalb, das seiner Mutter zeigen will, wie gut es Hüpfenkann, da Ihr doch selbst ein vvllgewachsener Krieger seid, undein vollgcwachsencr Krieger Euch »nd all' Euren läppischen Sprün-gen Trotz bietet? Schlendert, oder die hnronischen Mädchen wer-den Euch in's Gesicht lachen!"
Diese letzten Worte entflammten, so wenig der Redende einesolche Wirkung beabsichtigte, den ,Hüpfx»de>st Krieger zur Wnth.Dieselbe Nervenerregbarkeit, die ihn körperlich so beweglich machte,erschwerte cs ihm, seine Empfindungen znrückznhalten, und kaumwaren jene Worte ans Wildtödters Mund, als der Tomahawk derHand des Indianers entfuhr. Auch war er nicht ohne gutenWillen und den grimmigen Vorsatz, zu tödten, geschlendert. Wäredie Absicht weniger tödtlich, so wäre die Gefahr vielleicht größergewesen. Er zielte unsicher, und die Waffe zuckte an der Wangedes Gefangenen vorbei, und schnitt ihm bei ihren Umdrehungenleicht in die Schulter. Dies; war das erste Mal, daß eine andereAbsicht, als die, den Gefangenen zu ängstigen und die eigene