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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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umstrickt und gefesselt, wahrend die nagende Leidenschaft der Rach-gier die Andere hinderte, im Augenblick sanftere Gefühle aufkom-men zu lassen. Nicht so Rivenoak. Dieser Häuptling stand auf,streckte seinen Arm vor sich ans, mit einer Bewegung der Höf-lichkeit, und machte dem Gefangenen sein Kompliment mit einerGewandtheit und Wurde, um die ihn ein Fürst hätte beneidendürfen. Da seine Weisheit und Beredsamkeit unter dieser Bandezugestandenermaßen keinen Nebenbuhler hatten, erkannte er, daßihm schicklich die Pflicht znficl, die Rede des Bleichgesichts zuerstzu beantworten.

Bleichgesicht, Ihr seid redlich," sagte der huroniscke Redner.Mein Volk ist glücklich, daß es einen Mann gefangen hat, undnicht einen schleichenden Fuchs. Wir kennen Euch jetzt, wir wer-den Euch als einen Tapfer» behandeln. Wenn Ihr Einen unsererKrieger gctödtet, und geholfen habt, Andere zu tödten, so seidIhr dafür Euer eigenes Leben znm Ersatz zu geben bereit. Einigemeiner jungen Männer dackten, das Blut eines Bleichgesichtswürde zu dünn sein, nnd sich weigern, unter dem Messer derHnronen zu fließen. Ihr wollt ihnen zeigen, daß dem nicht soist, Euer Herz ist stark wie Euer Körper. Es ist eine Freude,einen solchen Gefangenen zu machen; sollten meine Krieger sagen,der Tod des Loup Cervier dürfe nicht vergessen werden, und erkönne nickt allein wandern in's Land der Geister, sein Feind müsseihm nackgeschickt werden, um ihn einznholen: so werden sic dochbedenken, daß er von der Hand eines Tapfcrn fiel, nnd Euch ihmnachschicken mit solchen Zeichen unserer Freundschaft, daß er sichEurer Gesellschaft nicht sckämen wird. Ich habe gesprochen; Ihrwißt, was ich gesagt habe."

«Wahr genug, Mingo, Alles wahr wie das Evangelium,"versetzte der unbefangene Jäger;Ihr habt gesprochen, nnd ichweiß nicht nur, was Ihr gesagt habt, sondern, was noch wich-tiger ist, was Ihr meint. Ich glaube wohl, Euer Krieger, der