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glänzenden, durch die Blätter sich dnrchkämpfcnden Sonnenstrah-len mit einer milden, weichen Belenchtnng übcrgoßen. Vermnth-lich von einer solchen Scene empfing der Geist des Menschen zu-erst die Idee von den Wirkungen gothischer Verzierungen undkirchlicher Farben; dieser Tempel der Natur machte ungefähr den-selben Eindruck, was Licht und Schatten betrifft, wie das be-kannte Produkt menschlichen Kunstsinnes.
Wie nicht selten bei den Stämmen und wandernden Bandender Ureinwohner, theilten zwei Häuptlinge, in beinahe gleichenGrade» der Würde, die vornehmste patriarchalische Autorität,welche über diese Kinder des Waldes geübt wurde. Es warenEinige, welche die Auszeichnung von Häuptlingen ansprechenmochten, aber die zwei Erstgenannten gingen allen klebrigen sosehr an Ansehen und Einfluß vor, daß, wenn sie einig waren,Niemand ihre Gebote bestritt; und wenn sie getheilter Ansichtwaren, schwankte die Bande unschlüssig hin und her, wie Män-ner, die ihr leitendes Prinzip des Handelns verloren. Es warauch ganz der Erfahrung — mir dürften vielleicht hinznsetzen, derNatur gemäß, daß Eines der Häupter seinen Einfluß seinem Geistverdankte, während bei dem Andern seine Auszeichnung ganz aufphysischen Eigenschaften und Vorzügen beruhte. Der Eine warein älterer Mann, wohlbekannt durch seine Beredsamkeit in Er-örterungen, seine Weisheit im Nathe, und seine Klugheit in derWahl der Maßregeln, während sein großer Mitbewerber, wonicht Nebenbuhler, ein tapferer Mann war, ausgezeichnet imKrieg, bekannt durch seine Wildheit, und was die Intelligenzbetrifft, hervorragend nur durch Schlauheit und Reichthum anAusknuftsmittcln auf dem Kriegspfade. Der Erstere war Rive-nvak, der dem Leser schon bekannt ist, und der Letztere mar derPanther genannt. Die Benennung des kampflustigen Häuptlingsbezeichnet»!, der Annahme nach, die Eigenschaften des Kriegersnach der bei den rothen Männern üblichen Nomenklatur, denn