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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Sie verdienten sie nie mehr, als seht, Wildtödter, und derName ist ein guter, Hetty oder ich selbst wurden tausendmal lie-ber Hetty Bnmppo, oder Judith Bnmppo uns nennen lassen, alsHetty oder Judith Hutter."

Das ist eine moralische Unmöglichkeit," versetzte der Jagergntmüthig,falls nicht Eine von euch sich so weit erniedrigensvllte, mich zu heirathen."

Judith konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, als sie sah,wie einfach und natürlich das Gespräch sich eben auf den Punkt ge-wendet hatte, wohin es zu führen ihr Augenmerk gewesen mar.Obwohl keineswegs nnweiblich oder frech, weder in ihren Gefüh-len noch in ihrem Benehmen, war das Mädchen doch gestacheltdurch das Gefühl nicht ganz verdienter Unbilden, aufgeregt durchdie Hilflosigkeit einer Zukunft, die keinen Ruheplatz zu biete»schien, und noch mehr beherrscht von Gefühlen, die ihr eben soneu waren, als sie sich heftig und mächtig zeigten. Die Gelegenheitwar daher zu gut, um versäumt zu werden, obwohl sie ihremGegenstand recht auf den Umwegen und mit der vielleicht ent-schuldbaren List und Gewandtheit eines Weibes näher rückte.

Ich denke nicht, daß Hetty je heirathen wird, Wildtödter,"sagte sie;wenn Euer Name von Einer von uns geführt werdensoll, so muß ich diese Eine sein."

Es hat auch schöne Weiber gegeben, so sagt man mir, unterden Bnmppo's, Judith, vor diesen Zeiten; und wenn Ihr denNamen Euch gefallen ließet, so ungewöhnlich Ihr seid in diesemPunkt, Solche, welche die Familie kennen, würden nicht so sehrüberrascht sein."

Das ist aber nicht gesprochen, wie es uns Beiden geziemt,Wildtödter; denn was über einen solchen Gegenstand zwischenMann und Weib verhandelt wird, das sollte im Ernst und mitaufrichtigem Herzen geredet sein. Der Verschämtheit vergessend,welche in den meisten Fällen Mädchen den Mund schließen muß,