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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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adelten, und er eilte von Beiden weg mit einer Ungeduld, die ihnheimlich fluchen machte auf die Thorheit, die einen Mann veran-lassen könne, so zu sagen in sein eigenes Verderben zu rennen.Wildtödter dagegen zeigte keine solche Aufregung. Aufrecht ge-halten durch seine Grundsätze, unbeugsam in dem Entschluß, ih-nen gemäß zu handeln, und erhaben über jede unmännliche Furcht,betrachtete er Alles, was ihm bevorstand, als eine Art Nothwen-digkeit, und dachte so wenig daran, einen unwürdigen Versuchzu machen, ihm zu entgehen, als ein Moslem daran denkt, denBeschlüssen der Vorsehung entgegen zu handeln. Er stand ruhigans der Küste, dem sorglosen Schritt horchend, womit Hurryseine Wanderung durch die Gebüsche verrieth, schüttelte den Kopfim Mißvergnügen über diesen Mangel an Vorsicht, und trat dannruhig in sein Eanoe. Ehe er die Nnderschaufel wieder in's Was-ser tauchte, sah sich der junge Mann um und betrachtete dieScene, die sich ihm in der sternhellen Nacht darbot. Es wardieß die Stelle, wo zuerst sei» Auge auf den schönen Wasserspie-gel gefalle» war, ans dem er jetzt schwamm. War er damalsprächtig in dem Hellen Licht eines Sommcrmittags, so war erjetzt trüb und melancholisch unter den Schatten der Nacht. DieBerge stiegen rings um ihn her empor wie schwarze Mauern, umdie Welt draußen ansznschließen, und die Streifen blaffen Lichts,die noch ans den breiteren Theilen des See's ruhten, waren keineübel» Symbole von der Schwäche der Hoffnungen, die nur sodämmernd noch über seiner Zukunft sichtbar waren. Schwer seuf-zend drängte er das Eanoe vom Lande weg, und ruderte mit ste-tigem Fleiß zurück, der Arche und dem Kastell zu.