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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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irgend eines Lanschers, der etwa in der Nähe sein konnte, zuhalten.

Ihr werdet wohl daran thnn, die Offiziere der Garnison znbereden, daß sie einen Streifzng gegen diese Vagabunden unter-nehmen, sobald Ihr hincinkommt, Hnrry," begann Wildtödtcr;undnoch besser, wenn Ihr sie selbst als Freiwilliger und Führer wiederherauf begleitet. Ihr kennt die Pfade, und die Gestalt des See's,und die Natur des Landes, und könnt es besser thnn, als ein ge-wöhnlicher, allgemeiner Kundschafter. Geht zuerst auf das Lagerder Hnronen los, und folgt den Zeichen, die sich Euch dann dar-bieten werden. Ein paar Blicke nach der Hütte und der Archewerden Euch über den Zustand des Delawaren und der Weiberunterrichten; und in jedem Fall wird es eine schöne Gelegenheitsein, den Mingo's auf die Fährte zu kommen, und den Spitzbubeneinen Denkzettel zn machen, den sie lange genug mit sich herum-trage» sollen. Es wird dieß vermuthlich keinen großen Unterschiedmachen für mich, denn diese Sache wird abgemacht sein, che dieSonne des morgenden Tages unter ist; aber es kann eine großeAenderung für Judiths und Hetty's Hoffnungen und Aussichtenbewirken!"

Und was Euch selbst angeht, Nathanacl," erkundigte sich Hurrymit größerer Theilnahme, als er sonst für Wohl und Wehe Andererzu verrathen pflegteund was Euch selbst betrifft, was hal-tet Ihr für wahrscheinlich, daß Euch widerfahren werde?"

Das weiß der Herr allein in seiner Weisheit, Henry March!Die Wolken sehen schwarz und drohend aus, und ich setze meinGemüth in Verfassung, das Schlimmste zu erdulden. Rachsüch-tige Gefühle herrschen vor in den Herzen der Mingo's, und jedekleine Täuschung ihrer Erwartungen in Betreff des Raubes, oderder Gefangenen, oder Hists, kann die Marter zur Gewißheitmache». Der Herr in seiner Weisheit allein kann mein Schicksalbestimmen, oder das Eure!"