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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Das ist ganz natürlich, da die Dinge so plötzlich und fürch-terlich gekommen sind. Aber da ist die Arche, und wir wollenhievon mehr sprechen bei besserer Gelegenheit."

Drciundzwan.zigstes Kapitel.

Die stärksten Stürm' auf höchsten Bergen wehen,Die Ruhe wohnet unten in dem Thal;

Die gleiten leicht, die auf dem Eise gehen.

. Sie finden Sorgen, der Vorwitz'gen Qual;

Wer stille lebt, und damit ist begnügt,

Geht Allen uns an achter Weisheit vor;

Wer diese Lehre haßt, der heifi' ein Thor!

Churchyard.

§ie Begrüßung zwischen Wildtödter und seinen Freunden ansder Arche war ernst und beklommen. Die beiden Indianer beson-ders erriethen ans seinem ganzen Wesen, daß er nicht ein glücklichEntflohener war, und wenige bedeutsame Worte genügten, ihnendie Natur des Urlaubs verständlich zu machen, wie ihr Freundsich ausgedrückt hatte. Chingachgook wurde sogleich nachdenklich;während Hist, wie gewöhnlich, ihre Theilnahme nicht besser knndzu geben wußte, als mittelst jener kleinen Aufmerksamkeiten, welcheder liebevollen Art des Weibes eigenthümlich sind.

In wenigen Minuten jedoch mar eine Art von allgemeinemPlan für das, was in der Nacht geschehen sollte, angenommen,und ein uneingeweihter Beobachter hätte nach dem ersten Augen-schein glauben können, es bewege sich Alles im gewöhnlichen Ge-leise. Es wurde jetzt nachgerade dunkel, und es ward beschlossen,die Arche znm Kastell hinanfzurndern, und sie an ihrem gewohntenAnkerplatz in Sicherheit zu bringen. Zn diesem Entschluß warman znm Theil gekommen in Betracht des Umstandes, daß alleCanoe's wieder im Besitz ihrer rechtmäßigen Eigenthümer waren;