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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
472
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nicht sagt," versetzte er.Wenn ich wohlbehalten in das Fortgelange, soll eine Truppe sich anfmachen zur Verfolgung dieserVagabunden, und ich will selbst mitkvmmeu, denn es würde michfreuen, Euch und Hetty sicher und wohlbehalten nntergebracht zusehen, ehe wir auf immer scheiden."

Ach, Harry March, hättet Ihr immer so gesprochen, so ge-fühlt, meine Gesinnungen gegen Euch wären wohl jetzt anders!"

Ist es jetzt zu spät, Judith? Ich bin rauh und ein Wald-mann; aber wir ändern »ns Alle, wenn man uns anders behan-delt, als wir gewohnt gewesen."

Es ist zu spät, March, ich kann nie für Euch oder irgendsonsteinen Mann, Einen ausgenommen, die Gefühle haben, wieIhr wünscht, daß ich sie gegen Euch hätte. So; ich habe jetztsicherlich genug gesagt, und Ihr werdet mich nicht weiter mitFragen bestürmen. Sobald es dunkel ist, sehe ich oder der Dela-ware Euch an's Land; Ihr eilt was Ihr könnt an den Mohawkund zur nächsten Garnison, und schickt uns Beistand so viel Ihrkönnt. Und, Hurry, wir sind jetzt Freunde, und ich kann Euch ver-trauen, nicht wahr?"

Gewiß, Judith; obwohl unsere Freundschaft bei weitem wär-mer wäre, könntet Ihr mich so ansehen, wie ich Euch!"

Judith zauderte, und eine gewaltige Gemnthsbewegung kämpftein ihr. Dann, als wäre sie entschlossen, alle Schwächen niederzu-drücken und ihre Zwecke auszufnhren, ans jede Gefahr hin, sprachsie sich noch offener aus.

Ihr werdet einen Kapitän mit Namen Warley ans dem näch-sten Posten finden," sagte sie, blaß wie der Tod, und zitterndwährend sie sprach;ich halte für wahrscheinlich, daß er sich andie Spitze der Truppe zu stellen wünscht; mir wäre es weit lieber,wenn es ein Anderer wäre. Wenn Kapitän Warley zurückgehaltenwerden könnte, würde es mich sehr glücklich machen."

Das ist leichter gesagt, als gethan, Judith; denn diese Offiziere