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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Judith unwillkürlich schaudernd,versenkt ihn nicht so ganz nahean dem Platz, wo Mutter liegt."

Warum nicht, Judith?" fragte Hett» ernst.Sie lebten miteinander im Leben und sollen im Tode bei einander ruhen."

Nein nein Harry March weiter weg, weiter weg,

arme Hetty, du weißt nicht, was du sagst. Laß mich dasanordnen."

Ich weiß, ich bin schwachsinnig, Judith, und du bist gescheitst,

aber, gewiß, ein Ehemann soll immer neben die Frau gelegtwerden. Mutter sagte immer, das sei die Art, wie man anschristlichen Kirchhöfen begrabe."

Dieser kleine Streit wurde mit Eifer, obwohl mit gedämpfterStimme geführt, als fürchteten die Sprechenden, der Totste möchtesie hören. Judith konnte in einem solchen Augenblick nicht mitihrer Schwester hadern, aber eine bedeutsame Geberde von ihrbewog March, den Leichnam in einer kleinen Entfernung von demder Mutter zu versenken, woraus er die Stricke heranfzog und derAkt geschlossen war.

So hat's ein Ende mit Floating Tom!" rief Hnrry, sichüber die Fähre vorbeugend, und dnrch's Wasser den Leichnamanstarrcnd.Er war ein braver Kamerad ans einer Kundschaft,und ein tüchtiger Kerl im Fallenstellen. Weint nicht, Judithlaßt Euch den Schmerz nicht übermanncn, Hetty, denn die Recht-schaffensten von uns müssen Alle auch sterben, und wenn die Zeitkommt, können Wehklagen und Thräncn die Todten nicht wiederzum Leben bringen. Euer Vater wird ein Verlust für ench sein,ohne Zweifel; die meisten Väter sind ein Verlust, besonders fürunverheirathete Tochter, aber es gibt ein Mittel, dies; Uebel zuheilen, und ihr seid Beide zu jung und zu schön, als daß ihr jenesMittel lange nicht finden solltet. Wcnn's Ench angenehm ist, zu hö-ren, was ein ehrlicher und anspruchsloser Mann zu sagen hat, Ju-dith, möchteich wohlein wenig mitEnchsprechen, unddas bei Seite."