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gewährte, vermochten ihm allein die Schwestern zn geben; undvon Zeit zu Zeit ward es dem Munde des Dulders gereicht, wenner darnach verlangte. Selbst Judith betete. Und Hctty, sobaldsie fand, daß ihre Bemühungen, ihres Vaters Aufmerksamkeit fürihre Texte zu gewinnen, von keinem Erfolg mehr gekrönt waren,kniete neben ihm hin, und sagte andächtig die Worte her, welcheder Erlöser als Muster für menschliche Bitten zu Gott hinterlassenhat. Damit fuhr sie in Zwischenräumen fort, so lange sic glaubte,daß dieser Act dem Sterbenden wohl thuu könne. Aber HuttersKräfte erhielten sich noch länger, als die Mädchen für möglichgehalten hätten, wie sie ihn zuerst fanden. Zu Zeiten sprach ervernehmlich, öfter aber bewegten sich seine Lippen nur, um Töneanszustoßen, welche dem Geist keine deutliche Vorstellung gaben.Judith lauschte gespannt, und sie hörte die Worte: .Gatte', .Tod',.Seeräuber', ,Gesetz', .Skalpe' und verschiedene andere von ähn-licher Wichtigkeit, obgleich kein Satz den eigentlichen Zusammen-hang dessen erläuterte, was sie anssprcchen sollten. Doch warensie hinlänglich bedeutsam, um von einer Person verstanden zuwerden, deren Ohr die Gerüchte nicht überhört hatte, welchegegen den guten Namen ihres vermeintlichen Vaters im Umlaufwaren, und deren Combinationskrast eben so rasch, als ihre Fas-sungskraft lebhaft und aufmerksam war.
Während der ganzen peinlichen Stunde, die nun folgte, dachtekeine der beiden Schwester» so viel an die Huroneu, um ihre Wie-derkunft zu fürchten. Es schien, als hätte ihr Jammer und ihreBetrübnis; sie über die Gefahr einer solchen Störung hiuausgcsetzt;und als endlich der Ton von Rudern gehört wurde, erschrak selbstJudith, welche allein Grund hatte, den Feind zu fürchten, nicht,sondern begriff sogleich, daß die Arche in der Nähe sein müsse.Sie trat fnrchtlos auf die Platform, denn wenn es sich auch zei-gen sollte, daß Hurry nicht da, und die Hnronen Meister derFähre waren, war Flucht unmöglich. Dann besaß sie auch die