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ließ das Canoe nördlich Hintreiben, und die Mädchen suchtenRast und Ruhe, so gut ihre Lage und ihre Gefühle sie ihnengönnen wollten.
Neunzehntes Kapitel.
Koßt Eure Waffen fest! besetzt die Thür!Verloren ist jetzt Alles, wenn nicht baldGeschwelgt wird diese fürchterliche Glocke.
Der Offizier verfehlte seinen Weg,
Oder vollzog er seinen Auftrag falsch,
Oder stieß ihm ein traurig Hemmniß aus.Anfelmo, brich mit deiner Schaar stracks gegenDen Thurm auf; alle Andern bleiben hier.
Marino Falicro.
Die Vermnthnng der Judith Hutter in Betreff der Art undWeise, wie das indianische Mädchen seinen Tod gefunden, war inder Hauptsache richtig. Nach einigen Stunden Schlafs waren ihrVater und Hurry aufgewacht. Dieß geschah einige Minuten, nach-dem sie die Arche verlassen, um ihre Schwester aufzusuchcn, alsnatürlich Chingachgook und seine Verlobte schon an Bord waren.Von dem Delawaren erfuhr der Alte die Stellung des Lagers unddie neuesten Vorfälle, sowie die Abwesenheit seiner Töchter. DießLetztere machte ihm keine Sorge, denn er verließ sich sehr auf dieKlugheit der Aclteren, so wie auf die ungefährdete Sicherheit, mitder, wie man nun schon wußte, die Jüngere unter den Wildensich nmtreiben konnte. Auch hatte lange und vielfache Bekannt-schaft mit Gefahren seine Empfänglichkeit für Besorgnisse abge-stumpft. Auch die Gefangenschaft Wildtödtcrs schien er nicht großzu bedauern; denn so gut er wußte, wie wesentlich sein Beistandbei einer Verthcidigung sein würde, hatte doch die Verschiedenheitihrer Ansichten über die für die Wälder geltende Moral wenigSympathie zwischen ihnen bestehen lassen. Es hätte ihn sehrerfreut, die Stellung des Lagers zu erfahren, bevor es durchHists Flucht war in Alarm gebracht worden, aber jetzt war einDer WNdtödter. 26