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„Um so besser, Huronc, um so besser. Dennoch möchte ichnichts einem Mißverständnis; über unsere beiderseitigen Gesinnungenzu verdanken haben. Es ist um so besser, wenn Ihr keinen Grollnachtragt wegen "des Verlustes eines Kriegers, der im Kampfefiel; doch aber ist cs unwahr, daß keine Feindschaft — rechtmäßigeFeindschaft meine ich — zwischen uns bestehe. So weit ich über-haupt Rothhautgcfühle habe, habe ich Dclawarengefühle; und ichüberlasse es Euch selbst, zu beurthcilen, in wie weit sie freund-schaftlich gegen die Mingv's sein können."
Wildtödter hielt inne, denn eine Art Gespenst stand vor ihm,das plötzlich den Fluß seiner Worte hemmte, und ihn in der Thateinen Augenblick zweifeln machte an der Treue seines gerühmtenGesichts. Hetty Hutter stand neben dem Feuer, so ruhig, alsgehörte sie zu dem Stamme.
Während der Jäger und der Indianer dasaßen, Jeder die Ge-müthsbewegungcn beobachtend, die sich im Gesicht des Andern aus-spracheu, hatte sich das Mädchen unbeachtet genähert, ohne Zweifelvon dem Strand auf der südlichen Seite der Landspitze her, oderderjenigen, die dem Ort zunächst war, wo die Arche geankert hatte,und war zu dem Feuer herangeschritten mit der ihrer Einfalt cigen-thümlichen und durch ihre frühere Behandlung bei den Indianernallerdings gerechtfertigten Furchtlosigkeit. Sobald Riveuoak dasMädchen erblickte, erkannte er sie auch wieder, und zwei oder dreider jünger» Krieger herrufend, sandte sie der Häuptling auf Kund-schaft aus, besorgt, Hctty's Erscheinung möchte der Vorbote einesneuen Angriffs sein. Dann winkte er Hetty, näher heranzukommeu.
»Ich hoffe, Euer Besuch ist ein Zeichen, daß Schlange undHist in Sicherheit sind," sagte Wildtödter, sobald das Mädchender Aufforderung des Huroneu gehorcht hatte. „Ich denke nicht,,daß Ihr wieder mit dem Vorhaben au die Küste kommt, dasEuch das letzte Mal herführte."
„Judith hieß mich dießmal gehen, Wildtödter," versetzte Hetty;