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jungen Hnroninnen: unter den Delawarinne» werdet Ihr nieEine mit ihrem guten Willen bekommen."
Pantherkape's Hand fühlte nach seinem Tomahawk, nnd alsdie Finger den Griff faßten, zogen sie sich krampfhaft zusammen,als wenn der Indianer zwischen Klugheit und Ingrimm schwankte.In diesem kritischen Augenblick näherte sich Rivenoak, veranlaßtedurch eine gebieterische Geberde den jungen Mann, sich zu entfer-nen, nnd nahm selbst seinen früheren Sih neben Wildtvdter ansdem Baumstamm ein. Hier blieb er eine kleine Weile stumm sihen,mit der ernsten Zurückhaltung eines indianischen Häuptlings.
„Falkenange hat recht," begann endlich der Irokese; „seinGesicht ist so scharf, daß er die Wahrheit sieht in einer dunkelnNacht, und unsere Augen sind blind gewesen. Er ist eine Eule,und das Dunkel verbirgt ihm Nichts. Er darf seine Freundenicht beschädigen nnd erschlagen; er hat recht."
„Es freut mich, daß Ihr so denkt, Mingo," versetzte der Andere,„denn ein Verräthcr ist nach meinem Urthcil schlimmer als eineMemme. Ich frage so wenig nach der Bisamrahe, als ein Bleich-gesicht nach dem andern fragen darf; aber doch liegt er mir zusehr am Herzen, als daß ich ihm in der Weise, wie Ihr wünschtet,einen Hinterhalt legen sollte. Kurz, nach meinen Ideen sind alleListen, außer Listen im offene» Krieg, gegen das Recht, nnd wiewir Weißen es nennen, auch gegen das Evangelium."
„Mein Bleichgesichtbrnder hat recht; er ist kein Indianer, derseine» Manittn nnd seine Farbe vergäße. Die Huronen wissen,daß sie einen großen Krieger zum Gefangenen haben, nnd sie wer-den ihn als solchen behandeln. Wenn er gemartert werden soll,so werden seine Martern von der Art sein, wie kein gewöhnlicherMann sie ertragen kann, nnd wenn er nls Freund behandelt wird,so wird die ihm erwiesene Freundschaft die Freundschaft vonHäuptlingen sein."
Während der Hnrone diese Versicherung seiner außerordentlichen