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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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halben Stunde. Wah-ta!-Wah hielt es in ihrer Hand, wennes nicht an ihrem Herzen haftete."

Ich verstehe, was Ihr meint, mein Bruder," versetzte derIndianer ernst, jetzt erst dem Zusammenhänge der Ereignisse desAbends ans die Spur kommend.Die Große Schlange, als derStärkste, zog an der Schnur, und Hist war gezwungen, uns zuverlassen."

Ich denke nicht, daß es viel Ziehens brauchte," erwiederteder Andere, immer in seiner stillen Weise lachend, und das soherzlich, als wäre er kein Gefangener, in Gefahr von Marternund Tod schwebend, gewesen.Ich glaube nicht, daß es da vielZiehens brauchte; nein, wahrhaftig nicht. Gott tröste Euch, Hu-ronc; er hat das Mädchen gern, und das Mädchen ihn, und esging über Hnronenlist, zwei junge Leute von einander getrenntzu halten, wenn ein so starkes Gefühl sie an einander knüpfte."

Und Falkenange und Chingachgook kamen nur mit diesemVorhaben in unser Lager?"

Das ist eine Frage, die sich selbst beantwortet, Mingo! Ja,wenn eine Frage reden könnte, sie würde sich selbst beantwortenzu Eurer vollkommenen Befriedigung. Warum sonst sollten wirkommen? Und doch ist cs nicht ganz genau so; denn wir kamengar nicht in Euer Lager, sondern nur bis an die Fichte dort, dieIhr ans der andern Seite des Hügelrückcns seht, wo wir standen,und Euer Thun und Treiben beobachteten, so lang cs uns be-liebte. Als wir fertig waren, gab Schlange sein Signal, unddann ging Alles genau, wie cs gehen konnte, bis zu dem Augen-blick, wo der Vagabund dort mir auf den Rücken sprang! Gewiß!deßhalb kamen wir und in keiner andern Absicht; und wir erreich-ten, weßhalb wir kamen; es wäre nutzlos, etwas Anderes behaup-ten zu wollen. Hist ist ans und davon mit einem Mann, der sogut wie ihr Gatte ist, und begegne mir, was da wolle; das istwenigstens etwas Gutes gewonnen."