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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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durch die Reinheit und Heiligkeit ihres Bestrebens. Auf ihrerSchwester Bitte setzte sic sich, und begann eine Erzählung ihrerAbenteuer, seit sie sich getrennt hatten. Ihre Erzählung fing ge-rade an, als Wildtödtcr zurnckkchrte, und auch er wurde ein auf-merksamer Zuhörer, während der junge Irokese nahe an der Thnrestand, anscheinend so gleichgültig gegen Alles was vorging, wieeiner ihrer Pfosten.

Die Erzählung des Mädchens war klar genug, bis sie zu demZeitpunkt gelangte, wo wir sie in dem Lager verließen, nach derBesprechung mit den Häuptlingen und bis zu dem Augenblick, woHist sie so plötzlich verließ, wie oben angegeben. Die weitere Ge-schichte mag in ihren eigenen Worten folgen:

Als ich den Häuptlingen die Texte las, Judith, da hättestdu wohl nicht bemerkt, daß sie irgend eine Veränderung in ihrenGemüthern hcrvorbrachten," sagte sie;aber wenn der Samenansgestrent ist, so wird er auch wachsen. Gott hat den Samenaller Bäume gepflanzt"

Ja, das hat er, das hat er," murmelte Wildtödtcr,undei» schöner Ertrag ist gefolgt."

Gott hat den Samen aller Bäume gepflanzt," fuhr Hettynach einer angenblicklichcn Panse fort,und Ihr seht, z» welcherHöhe, zu welchem Schatten sie cmporgewachsen sind! So ist esmit der Bibel. Ihr könnt dieß Jahr einen Verö lesen, und ihnvergessen, und ein Jahr später kommt er Euch wieder in den Sinn,wenn Ihr am wenigsten daran denkt, Euch seiner wieder zu erinnern."

Und hast du etwas der Art unter den Wilden gefunden,arme Hetty?"

Ja, Judith, und eher und reichlicher als ich je gehofft hätte.Ich blieb nicht lange bei Vater und Hnrry, sondern ging, mit Histmein Frühstück cinznnehmen. Sobald wir damit fertig waren,kamen die Häuptlinge zn uns, und da erkannten wir die Früchtedes ausgestreuten Samens. Sie sagten, was ich ans dem guten