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ihrem Begleiter, das Boot müsse dasjenige sein, worin ihreSchwester entflohen.
„Lenkt die Fähre gradans, Delaware! steuert so schnurgeradezu, wie Eure Kugel fliegt, wenn einem Bock in das Herz geschickt;— so, ich habe cs!"
Das Canoe ward ergriffen und sogleich wieder an der Seiteder Arche befestigt; im nächsten Augenblick ward das Segel cinge-holt, und die Bewegung der Arche mittelst der Ruder gehemmt.
- „Hetty!" rief Judith, und Theilnahme, selbst Zärtlichkeitsprach sich in ihrem Tone ans; „wenn du mich Horst, Schwester,um Gottes willen, antworte und laß mich wieder den To» deinerStimme hören! Hetty! — liebe Hetty!"
„Ich bin hier, Judith, hier, ans der Küste, wo es vergeblich wäre,mich zu verfolgen; denn ich will mich in den Wälder» verstecken."
„Oh, Hetty! was machst du! Bedenke, es ist bald Mitternacht,und die Wälder sind voll von Wilden und von milden Thieren!"
„Beide werden einem armen, nur halb klugen Mädchen keinLeid thnn, Judith. Gott ist hier so gut bei mir, als er in der Archeoder in der Hütte es sein würde. Ich bin im Begriff, meinemVater und dem armen Hnrry Harry zu Hilfe zu eilen, welchewerden gemartert werden, wenn nicht Jemand sich ihrer annimmt."
„Wir Alle nehmen uns ihrer an, und beabsichtigen, ihnenmorgen eine Fricdcnsfahne zu schicken, um ihre Loslassung zuerkaufen. Komm daher zurück, Schwester, vertraue uns, die wirstärkere Köpfe haben als du, und Alles, was wir können, fürVater thnn werden."
„Ich weiß, dein Kopf ist stärker als der meinige, Judith,denn der meinige ist freilich sehr schwach; aber ich muß zu Vaterund zu dem armen Hnrry. Behauptet ihr, du und Wildtödter,das Kastell; mich laßt in der Hand Gottes!"
„Gott ist bei uns Allen, Hetty — im Kastell oder ans derKüste —beim Vater so gut wie bei uns; und es ist Sunde, nicht auf