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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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ist glauben, und wir wollen an den Strand .hinnntergehen, woIhr mit eigenen Augen schauen könnt; denn wahrscheinlichwerdet Ihr Euch nicht entschließen, den nieiuigcn ganz zu ver-trauen."

Der Indianer ließ seinen Lieblingsausruf: ,Gutsi vernehmen,und dann schritten sie neben einander der Küste zu. In dem Be-nehmen Beider war kein Mißtrauen sichtbar; der Indianer gingvoran, als wollte er seinem Begleiter zeigen, daß er sich nichtfurchte, ihn in seinem Rucken zu haben. Als sie den freien Platzerreichten, deutete Jener ans Wildtödters Boot und sagte mitNachdruck:

Das nicht mein Bleichgesichts Canoc; nicht rothcn Man-nes. Will nicht anderer Leute Canoc will nur mein eigenes."

Ihr seid im Jrrthnm, Nothhant, Ihr seid ganz im Jrrthnm.Dies; Canoe war in des alten Hutters Verwahrung; und ist seinnach allen Gesetzen und Rechten, rothcn oder weißen, bis derEigenthnmcr kommt, cs zu fordern. Da sind die Sitze und dieFugnng der Barke, die für sich selbst sprechen. Kein Mensch hatje gesehen, daß ein Indianer solche Arbeit gemacht."

Gut. Mein Bruder wenig alt dicke Weisheit- Indianeres nicht machen. Weißen Mannes Arbeit."

Ich bin froh, daß Ihr so denkt, denn die Behauptung desGegenthcils hätte böses Blut zwischen uns gemacht; denn freilichhat Jeder das Recht, von dem Seinigen Besitz zu nehmen. Ichwill nur gleich das Canoc hinansschiebcn ans dem Bereich desStreites, als der kürzeste Weg, Schwierigkeiten in's Reine zubringen."

Unter diesen Worten setzte Wildtödter einen Fnß ans das Endedes leichten Bootes, gab ihm einen kräftigen Stoß, und trieb esdamit hundert Fnß weit oder mehr in den See hinein, wo es, indie rechte Richtung kommend, nothwcndig an dem Landvorsprnngvorbeischwimmen mußte, und nicht mehr in Gefahr kam, die Küste