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der Stille in einer so tiefen Einsamkeit, wie jetzt über dem Glim-merglas herrschte. Im jetzige» Angenblick ward diese Erhabenheitnoch gesteigert durch das Düster der Nacht, die ihre schattenhaf-ten, phantastischen Formen rings »mher ans See, Wald undBerge warf. Es läßt sich in der Thal nicht leicht ein Ort denken,der geeigneter märe, diese natürlichen Eindrücke zu erhöhen, als ebender war, wo sich Wildtödter jetzt befand. Der Umfang des See'sfaßte Alles im Bereich der menschlichen Sinne zusammen, währender zugleich ans Einein Punkte so viel Imposantes von der umge-benden Scene enthüllte, daß jeder Blick genügte, die tiefsten Ein-drücke der Seele znznführen. Wie schon gesagt, war dies; dererste See, den Wildtödter sah. Bisher hatte sich seine Erfahrungbeschränkt auf den Lauf von Flüssen und kleine» Strömen, undnoch nie zuvor hatte er eine solche Fülle der ihm so wertbenWildnis; vor seinen Augen ansgebreitet gesehen. Gewöhnt jedochan den Wald, war seine Seele im Stande, sich alle seine verbor-genen Heimlichkeiten ansznmalen, indem er seinen Blick ans dessenäußere Lanbhülle richtete. Es war dies; auch das erste Mal, das; ersich ans einem Streifzng befand, wo Menschenleben vvn dem Ans-gang abhingen. Sein Ohr hatte sich oft berauscht in den Ucber-liefernngen von Kriegführnng der Gränzmänner, aber noch nie warer einem Feinde Stirn gegen Stirn gegenübcrgestanden.
Der Leser wird daher leicht begreifen, wie gespannt die Er-wartung des jungen Mannes sein mußte, als er in seinem einsamenCanoe dasaß, bestrebt, den geringsten Laut zu erlauschen, der denVerlauf der Dinge am Ufer andenten möchte. Seine Bildung indiesem Stück war, so weit die Theorie reichen konnte, vollendet,und seine Selbstbeherrschung und Fassung, trotz der große» Auf-regung, der natürlichen Folge von der Neuheit der Sache für ihn —würde einem Veteranen Ehre gemacht haben. Die sichtbaren Zeug-nisse vom Vorhandensein des Lagers oder des Feuers waren nichtwahrzunehmen von der Stelle ans, wo das Canoe lag, und er