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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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anwendbar ans Wildtödter, der ein junger Mann voll Wahrhaf-tigkeit ist, wenn er anch sonst keine Empfehlung hätte. Ich willfür seine Redlichkeit bürgen, wenn ich anch von seiner Herz-haftigkeit im Gefecht nichts sagen kann."

Ich möchte wohl wissen, was er in dieser abgelegenen Gegendzu schaffen und zu bestellen hat?"

Das ist bald erzählt, Meister Hutter," sagte der junge Mannmit der ruhigen Fassung Dessen, der ein reines Gewissen hat;ichglaube anch selbst, daß Ihr das Recht habt, darnach zu fragen.Der Vater von zwei solchen Töchtern, der einen Sec inne hat,so wie Ihr, hat das gleiche Recht, nach dem Thun und Treibeneines Fremden in seiner Nähe sich zu erkundigen, wie die Koloniebefugt wäre, nach dem Grund zu frage», warum die Franzmän-ner mehr Regimenter als gewöhnlich an den Gränzen anfstellten.Nein, nein, ich bestreite Euch das Recht nicht, zu wissen, .warumein Fremder in Eure Behausung oder in Eure Gegend kommt,in so ernsten Zeiten, wie die jetzigen sind."

Wenn dies; Eure Gesinnung ist, Freund, so laßt mich EureGeschichte Horen ohne weitere Worte.

Sie ist bald erzählt, wie ich schon gesagt, und treulich werdeich sic Euch erzählen. Ich bin ein junger Mann und bis jetztnoch nie ans dem Kriegspfad gewesen, aber sobald die Nachrichtbei den Delaware» eintraf, daß Wampnm und eine Streitaxt demStamme übersandt werden würden, so-wünschtcn sie, daß ich unterdie Leute meiner Farbe ginge und mich für sie genau nach demStand der Sache erkundigte. Das that ich; und als ich nachmeiner Rückkehr meinen Bericht den Häuptlingen abgestattet, trafich einen Offizier der Krone am Schoharie, der an einige der be-freundeten Stämme, die weiter westlich wohnen, Geld zu übermachenhatte. Dies; schien Chingachgook, einem jungen Häuptling, dernoch nie einen Feind getroffen, und mir, eine gute Gelegenheit, inGesellschaft auf unfern ersten Kriegspfad zu gehen; und ein alter