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Bestreben, sich proper und malerisch zn zeigen, in Wildtödters An-zug, und ganz besonders im Punkt seiner Waffen nnd seines Jagd-zeuges. Seine Büchse war im vollkommensten Stand, der Hand-griff seines Waidmessers war zierlich geschnitzt, sein Pnlverhornmit passenden Sinnbildern, leicht eingeschnitten in den Stoff,woraus es bestand, verziert, und seine Jagdtasche mit Wampumgeschmückt. Dagegen trug Hurry Harry, sei es nun ans natür-licher Gleichgültigkeit oder im geheimen Bewußtsein, wie wenigseine äußere Erscheinung einer künstlichen Nachhilfe bedurfte,Alles in nachlässiger, lüdcrlicher Weise an sich, als fühle er eineedle Verachtung gegen die ärmlichen Nebendinge, wie Kleidungund Schmuck. Vielleicht wurde der eigenthümliche Eindruck, densein hoher Wuchs und seine schöne Gestalt machten, durch dieseunstndirte, hochmüthige Gleichgültigkeit in seiner äußeren Erschei-nung, eher verstärkt als vermindert.
„Kommt, Wildtödter, haut ein, und beweist, daß Ihr einenDelawareu-Magen habt, wie Ihr nach Eurer Behauptung eineDelamaren-Erziehung gehabt!« rief Hurry, der mit gutem Beispielvoranging, und den Mund aufriß, um ein Stück kalten Wildpretsaufzunehmen, das für einen europäischen Bauern eine ganze Mahl-zeit gewesen wäre; „haut ein, Bursche, und zeigt Eure Mann-haftigkeit an diesem armen Teufel von Damthier mit Euer» Zäh-nen, wie Ihr es schon gethan mit Eurer Büchse."
„Nein, nein, Hurry, daran ist nicht vielMannHastigkeit, ei»armes Thier zn tvdten, nnd dazu noch außer der rechten Zeit,wohl aber mag es eine sein, eine Unze oder einen Panther zufällen," versetzte der Andere, sich anschickend, der Aufforderung zufolgen. „Die Delawareu haben mir meinen Namen gegeben, nichtsowohl in Betracht eines kühnen Herzens, als vielmehr einesscharfen Auges und eines flinken Fußes. Es mag nichts Feigesdaran sein, ein Thier zu fällen, aber gewiß ist es keine großeTapferkeit."