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so entsprechend den Schilderungen, daß Jeder, der mitder Scenerie der fraglichen Gegend vertraut ist, sie leichterkennt.
Was die historische Treue bei den Ereignissen dieserErzählung im Ganzen und im Einzelnen betrifft, so ist derVerfasser gesonnen, hier auf seinem Recht zu bestehen, unddarüber nicht mehr zu sagen, als was er für nothwendigerachtet. Bei dem großen Streit um Wahrheit, der zwischenGeschichte und Fiction waltet, ist der Vortheil so oft ausder Seite der letzteren, daß er sehr geneigt ist, den Leserauf seine eigenen Forschungen zu verweisen, um über die-sen Punkt in's Reine zu kommen. Sollte es sich bei ge-nauer Untersuchung zeigen, daß ein anerkannter Historiker,baß öffentliche Urkunden oder auch Lokaltraditionen denAngaben dieses Buchs widersprechen, so ist der Verfasserbereit, zuzugestehen, daß der Umstand seiner Aufmerksam-keit gänzlich entging, und seine Unwissenheit zu bekennen.Andererseits, sollte sich's finden, daß die Amur len Ame-rika's nicht eine Sylbe enthalten, die dem, was hier DerWelt vorgelegt wird, widerspräche, — wie er denn festglaubt, daß die Forschung dieß auSweisen werde — sowird er für seine Erzählung genau so viel Glaubwürdigkeitin Anspruch nehmen, als sie verdient.
ES gibt eine ansehnliche Klasse von Romanlesern —ansehnlich ebenso wegen ihrer Zahl als in jedem andernBetracht, — die man oft mit dem Mann verglichen hat,der »singt, wenn er liest, und liest, wenn er singt". DieseLeute sind über die Maßen phantasicrcich in allem Tat-sächlichen, und so buchstäblich pedantisch, wie die Ucbcrsctzungeines Schulknaben, in Allem, was zur Poesie gehört. ZumNutz und Frommen aller solcher Leute wird hiemit aus-drücklich erklärt, daß Judith Hutter eben Judith Hutter