zweencr Brüder Jesu.
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ter! — Kein Fabellehrer und Exempelgebcr konntebeschämend», treffender von ollen Seiten, und zu-gleich so zeurnäßig und naüonell aus einer Sageihres eignen Mundes erfinden. Bios also schonals Fabel, a!s Sage thur die Geschichte Würkung:sie wäre die schönste Dichtung mit Anschaulichkeitder Lehre, Bestandheit der Charaktere und bestimm-ter Glaubwürdigkeit auf diesen Fall.
Nun aber ist sie mehr als das. Das Bildwar schon Zacharias/ der ganz in chaldaischen Bil-dern schreibt, erschienen, lind also von Gott selbstautorisiert. *) Nur was hier bei Judas der Leich-nam Moses ist, ist dort^nach Zcitumständcn unddem Zweck des Bildes der lebende Josua. DieBescheidenheit des Engels, die Unverschämtheit desDämon , Fall und Zweck ist ganz derselbe. — Lasseinan also ab, in den jüdischen MahrchenbücherNnachzusuchen, wo Judas gestohlen, oder gar ihnwegen dieser Geschichte als unkanonisch ju verdam-tnen, weil man nicht wisse, woher er genommenhabe? Der Grund der Geschichte i» den BüchernMoses ist offenbar; die chaldäische Wendung jetzteben so klar; Zacharias hatte das Bild schon ge-würdigt — ist auch Er also nicht kanonisch, Jo-hannes nicht kanonisch, weil sie in chaldäischenBildern schreiben? Die Juden, die in so entfern-ten Gegenden so lange zurückblieben, chaldaisirtcnganz, bogen die Geschichte des A. T. ganz zu sich
) Zachar. 3, i, s.