z w ee n e r Brüder Jesu. 29g
„(crxplAttS) die Johannes aß, 5 /x(uS«s, Honiss-„kuchcn:"*) die Verstümmelung ist offenbar. Siewollten als effeische Nazaräer nichts Lebendiges es.sen; der Nasiräer Johannes, der kein Essäer war,sollt's auch nicht.
3 . „Da Johannes taufte, spricht die Mutter„des Herrn und seine Brüder zu ihm: **) Johan-nes taufet zur Vergebung der Sünde: lasset uns„gehen, um von ihm getauft zu werden. Jesus„sprach: was habe ich gesündigt, daß ich hingehe,„und lasse mich taufen?" Es ist eine Geschichteder Brüder Jesu: vielleicht eine Sage JakobuS:vielleicht eine Nachbildung der Stelle Johannes,(Joh. 7, 1 -10.) da Jesus auch erst seinen Brü-dern widersprochen und nachher doch aufs Fest ge»het. Woher sic indessen sey, so sehen wir diePartiknlavl'eziehung.
4. „Unter dem getauften Volk kam auch Je-
„sus und ward von Johannes getaufet. Und da„er ausstieg aus dem Wasser, that sich der Him-„mel auf u s w." Der Zusammenschreiber Epi-phanias citirt erst ganz unsere Stelle, dann wirfter durch ein //Und wiederum" hinzu: „sogleich„umglänzte den Ort ein großes Licht. Da Johan-nes es sähe, sprach er: Herr, wer bist du?"
und wiederum erschallte eine Stimme vom Him-mel: „der ist mein geliebter Sohn, an dem ich
*) Lpipk. k-er. XXX.
*') Hieran, contr. kelnz. I,. ZU.