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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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zweener Brüder Jesu. 2gS

Gottheit, Verkennung der ganzen Person J.'su;Jrrlhum eines historischen Umstandes der Lebens-geschichte wars, auf den angezciglen Wegen mensch-lich und verzeihlich.

4.Endlich waren die Ebioniten enthaltsam,wuschen und reinigten sich nach der Berührung;voraus, sagt Epiphanius, rühmten ste sich garder Jungfräulichkeit/ JakobuS/ deS BrudersJesu wegen" kann es sich deutlicher cntwik-kckn? Was soll hier Jakobuö/ der Bruder desHerrn/ mit dem Eindruck der Jungfräulichkeit/den er ihnen gegeben: wenn der heilige Nasiräernicht ihr Lehrer, wenn die ersten Nazaräer nichtihre Brüder waren?Ihre Bücher schreiben sie andie Aellcstcn und Jungfrauen!" Sind die BriefeJohannes / des Mitlchrers Jakobuö / nicht alsogeschrieben? Ware eS ein böser Ruhm, wenn siedies Lob erhalten hätten? Da Epiphanius zu sei-ner Zeit schon ganz das Gegentheil zeugte. Bisin jene Welt hinüber erstreckt Johannes Offenba-rung die Bilder solcher Gottescrkohrncn.Siesind Versiegelte des Lammes! jungfräuliche Jung-linge, die dem Lamme folgen, unbesuldcte Nasi-räcr Gottes!"

Siehe, so weit breitet sich der Schatten Ja-kobus und seiner ersten Mitlehrer bis auf die ver-fallensten Reste ihrer Schüler. Bleibt, zu die-sem Ursprünge zurückgeführt, die Geschichte derNazaräer und Ebioniten das verflochtene Gewirre,mit dem wir uns, rettend und anketzernd, ganzohne Noth tragen?