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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Briefe

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nrS gewesen, habe Jcsum für einen bloßen Men-schen gehalten."*)Sie glaubten an JcftlM/den Sohn Gottes , den Erstgebornen vor allenGeschöpfen/ einen Geist/ der vortrefflicher alsdie Engel «nd aller Dinge Herr sey:"**)

(fast lauter Ausdrücke des Briefes an die Ebracrund selbst der Briefe Pauli.) //Er fty in Adamherabgestiegen" (Eine Meinung, die selbst vonihren Bcrtheidigern übel verstanden und übel geret-tet worden;***) nichts aber als die Folge der zukörperlichen alten Verstellung war, daß Adamnach dem Ebenbilde Gottes d. i. nach diesem vorallen Geschöpfen erzeugten erstgebornen Sohne /dem Bilde Gottes gemacht worden.)Sey nach-her den Patriarchen erschienen, nachher mit AdamS,d. i. dem Körpcrlcibe umgeben, Mensch worden" wie viel Rechtgläubige, die das alles auch glaub-ten ! und wenn nun die Gottheit den Weg beliebthätte, Josephs Saamcn zu heiligen, wie sie dasBlut der Maria heiligte, könnten wir sagen:Nein? Sie nahm ihn nicht: wir wissenS/ daß sieeinen edlcrn qewahlel: die Empfängniß Christi sollteauch kein Mensch r'NWtlle / wie Johannes sagt,werden: die Ebionitcn irrten: nur ihr Jrrthum

war deswegen nicht SocinismuS, Vcrlaugnung der

*) Hieran.

Lpipb. IH. äs. Haar, klbion«

***) Z. E. von Rhenferd, der Adam für Menscherkläret, da doch vom ersten Menschen vor derZeit der Patriarchen die Rede ist.