zwccner Brüder Jesu.
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lebendige» Erweis des Glaubens, wie das Ehristen-tbum das Wort nur idealisiren konnte. Gerechtig-keit vor Gott nennt Paulus Pharisäischen Stol;oder Lohnsucht oder Unschuld; Jakobus, wie ec sichja deutlich erkläret, Lauterkeit, Vollkommenheit,Gnade und Freundschaft Gottes — wo also derZwist zwischen beiden, da sic von so verschiedenenDingen in Einer Sprache reden S
Nun aber weiß ich auch nicht, warum manso sehr streite „daß Paulus Jakobum und JakobuS„Paulum gar nicht kenne, gar nicht von einander„gehört, gar nicht einander gelesen haben müssen"— das ist doch nach der Apostelgeschichte*) undselbst nach der offenbaren Aeusserung Paulus **)unwahr. Sie kannten einander: ihre Denkart,Sprache, Amt, Beruf, war allerdings verschieden,wie ja ihre Schriften zeugen. Laß da nun auch,(nach der Art, wie Paulus eben in dem Briese,wo er am meisten auf die Gerechtigkeit des Glau-bens dringt, an Jakobus denkr) — laß einigesWortmißvcrständniß zwischen ihren Anhängern ge-wesen sevn! Laß Jakobus nun in seinem Briefeauch ausdrücklich für Mißbrauche der Worte Pau-lus warnen! — Petrus hat ja dasselbe offenbargclhan, wo wirs doch nicht auskratzen können:ihn, sind auch einige Dinge in Paulus Briefenschwer zu verstehen, die von den Ungläubigensehr verwirrt würden, und Paulus blieb ihm
*) Apost, rsi. ,i.
**, Gal. r.