Briefe jwcener Brüder Jesu. 267
Wie kennet er die Wciöheit! und den Ursprungder wahren und falschen Weisheit im Genn'tthe desMenschen! Zähmt die Zunge, unter dem Scheinalles Guten, sie die Mörderin durch Lüste und Be-gierden — schweigender Heiliger! Nasiräer, Schü-ler der himmlischen Weisheit!
Wie will er Thllt! Thal! nicht Worte nichtGlaube — aber freie That, vollkommene, edleThat nach dem Königlichen Gesetz des Geistes, derFreie — der gelauterte Pharisäer oder Efsaec, derChrist!
Der Brief tritt in ein genaues, schönes Licht,wenn ihn der vorgezeichnetc Jakobus schreibet?)Noch schreibt er an die zwölf Stämme seiner Re-
*) Eusebius nimmt ihn offenbar dafür an. Erredet von Jakobus, dem Brud er des Herrn,dem ersten Bischöfe zu Jerusalem, demM artre r kurz vor der Zerstörung, nebst allem,was wir angeführt haben, und fügt denn hinzu:lbist. eaol. I. 2, c. 22.) „So viel von I a k 0-dus, dem Bruder des Herrn, von demwir den ersten Brief haben, unter denen, dieKatholisch heißen." Daß auch die OrientalischeKirche der Meynung gewesen : s. HassenkampsAnmerk, über Michaelis Einleit, insN. L. und wer sonst gesammlet. Ueberhauptkennen die ersten Jahrhunderte diesen Brief nichtanders, als Brief Ia kob i, Bruders desHerrn. Ist dies Letzte bestimmt : so ist dasErste unzweifelhaft.