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Brief»
hiehcr, wennS dir gefällct!" und zum Armensprächet ihr: „Du! stehe dort, oder setze
4. dich dahin auf meinen Fußschemelundüberlegtet nicht bei euch selbst, sondernwürdet ungerechte, böse Richter —
5 . Höret, meine geliebten Brüder, hat nichtGott die Annen dieser Welt erwählet reichzu scyn im Glauben und Erben des Reichs,das er verheißen hat denen, die ihn lieben,und Ihr verachtet den Armen?
L. Sinds nicht die Neichen, die euch unter-drücken? sie, die euch vor die Richtstühle
7. ziehen? nicht sie, die den heiligen Namen
8. lästern, der auf euch ruhet? Wenn ihrnun das königliche Gesetz erfüllet nach derSchrift: „Du sollst deinen Nächsten lieben,
9. als dich selbst!" so thut ihr wohl; wennihr aber Person ansehet, so thut ihr Sünde,und das Gesetz zeihet euch als Ucbertreter.
1«. Fehlet aber jemand in einem, wenn ergleich das ganze Gesetz hält: so ist er aller
rr. Gebote schuldig. Der gesagt hat: „Dusollt nicht ehebrechen! hat auch gesagt:„Du sollt nicht tödtcn!" brichst du alsonicht die Ehe; tödtest aber: so bist du dochUebertreter des Gesetzes worden.
12. Also redet und also thut, als die nachdem Gesetz der Freie gerichtet werden sollen.
r 3 . Das Gericht wird ohn' Erbarmen seyn,über den, der nicht Erbarmen bewiesen:Barmherzigkeit frohlocket vor Gerichte.
14. Wes Nutzens, meine Brüder, wenn je-