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2r. Gottes. Leget daher ab alle Unreinigkeitund Schlamm der Bosheit: in SrUlftMllthfolget dem in euch gepflanzten Worte, daSMacht hat zu retten eure Seelen.
22. Werdet aber Thäter des Worts und nichtbloß Hörer, womit ihr euch selbst betröget.
23 . Denn so jemand Hörer des Worts ist undnicht Thater, der ist wie ein Mann, derdas Antlitz seiner Leibesgestalt im Spiegel
24. beschauet; er hat sich beschauet und giengfort und vergaß sofort, wie er gestaltet war.
25 . Wer aber tief hineinblickt ins vollkommeneGesetz, ins Gesetz der Freie und beharret,der ist kein Hörer zur Vergessenheit, son-dern Thater im Werk worden und wirdselig seyn in seinem Thun.
26. Meinet aber jemand unter euch, daß erGott diene, und hält seine Zunge nichtim Zaum, sondern leitet sein Herz irre,nichtig ist der Gottesdienst desselben.
27. Gottesdienst, rein und unsträflich vor Gott,unserm Vater, ists: Waisen und Wittwenin ihrer Trübsal bcistehn, und sich rein er-halten von der Welt.
II. 1. Meine Brüder, sehet nicht Person an imGlauben unsers Herrn der Herrlichkeit Je-
2. su Christi. Käme in eure Versammlungein Mann mit goldnem Ringe, glänzenden
3 . Kleidern; cs träte zugleich auch ein Armerin schlechten Kleidern hinein und eure Au-gen wären auf dem mit prächtigen Klei-dern und sprächet zu ihm: „Du! setze dich
Herbert Werke j. Rel. 11. Tbeol. VIII. R