zwkencr Brüder Ies u. 237
genS redlichem Gcmüthe, vielleicht hartem Standmache, die Wahrheit zu erkennen. Sichernd füruns, daß Jesu erste Jünger nichts minder alsseine Brüder und Anverwandte waren, die etwaaus Familiensucht ihn aufrcgten und von seinenWundern zeugten. Es kostete ihm vielmehr Mühe,diese zu überwinden und in seinem Leben wurdensie's nie. Wie hohem Beruf und Gang endlichhatte Jesus! — Doch davon soll spater geredetwerden.
„Wie entstand denn aber ein so verbreiteter,„vielfach verschlungener Wahn?" Das wird kaumJemand fragen, der die Wahngeschichte der erstenJahrhunderte kennet. Unsere Evangelisten/ dasEvangelium der Nazarener/ diese ganze Sekte(vielleicht der erste älteste Aufschluß des Ehristen-thums!) Paulus/ Joscphns/ HegestppuS/ Ja-kdbnö und Judas stehn, wie wir sehn werden,alle auf Einer Seite. Matthäus und MarkuSsetzen Jesum und seine Brüder deutlich zu Mariaals Mutter. Das konnte man nicht laugncn, fandes aber bald der Ehre Jesu zu nahe — und wienun zu entkommen? „Zuerst, daß man Joseph zu„einem achtzigjährigen Greise mache, gebe ihm vor-der eine Escha oder Salome zur Gemahlin: mit„der kann er denn die oben genannten vier Soli-de und zwo Tochter (minder dürfcns doch nicht„seyn!) Esther'/ Thamav oder Martha und den»