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Briefe
Die Juden suchen sie zu Jerusalem in EinerGesellschaft. Er aber will nicht mit ihnen, mußihnen der Sicherheit wegen seine Reise verbergenu. f. Sie machen ihm Hausvorwürfe. „Er,„der sich von ihnen unterscheidend, so viel An-sprüche habe, was er in Galiläa, in Vaters„Hause säume? Jerusalem sey Schauplatz eines„Propheten: das Fest am meisten dieses Schau-spiels Zeit. —" Entweder tadeln sie an ihmFurchtsamkeit, Lichtscheue, Unzusammenhang derHandlungen und Ansprüche; oder Kleinkreisigkeit,Neid, Brudereifersucht und Familienzwist istrege. Offenbar sprechen Brüder eineS Hauses.
5) Endlich stünde offenbar: „Joseph vom Engel er»„mahnet, seine Verlobte nicht zu verlassen/„nahm sie zu sich, erkannte sie aber nicht /„bis sie ihren Erstgebornen/ mit dem sie schon„schwanger war, geboren"*)/ und was folgtenun im Zusammenhänge des Menschenverstandes,als — daß er sie nachher erkannt habe, daß siesein Weib gewesen. Der Zweck der Vorsehung,dazu die unberührte Jungfrau als Werkzeug ge-hört hatte, war erfüllet: der Engel erscheineteben, daß durch diesen wunderbaren Vorfall ihre
*) Matth, i, 18-25. wo es gar nicht ankömmt,zu fragen: was (bis) nach einer etwannigenHypothese auch gezwungen heißen könne, sondernnach dem natürlichen Zusammenhänge, und imGegensätze des Erstgebornen (B. 25 .) hierzwanglos heiße.