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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Erlautcr u n g e n

den Unterricht der Kindheit und die Hebung desJünglings. Nicht hotte ihnen der Geist diktirt,so wenig er ihre natürliche Menschheit wandelte.Er war eine Gabe des höher» Unterrichts, der rei-fem Erfahrung, der mehreren Vesiigkeit und Starke,wie wir ja eben den Gang in den natürlichen Le-bensaltern der Menschen .haben.

Der Geist Gottes / der uns bei unferm Ge-bete sagt, was wir beten sollen heißt sonst derSinn Christi/ der uns nichts Thörichtes beten läßt,und der uns dessen, was wir im Namen Jesu be-ten d. i. was er selbst mit seinem himmlischenWahrheitsinn bitten würde, innig vergewissert. DerGeist, der an unsrer Seele zeugt, (nicht mitzcugt)daß wir Gottes Kinder sind was ist er, alsder Sinn und die Kraft Jesu, die uns dessen in-nig versichert? Der Geist/ der, wenn wir nichtbeten können, uns mit unaussprechlichen Seuf-zen/ mit einem Gebet ohne Worte vertritt; wasist er, als die in uns bleibende Gottgcsinnung, diewenn wir auch nicht beten können, uns, als obwir ewig: Abba! sprachen, mit Gott vereint halt.Kurz, lasset Uns sehen, wie Jesus war / wie erdie Apostel haben wollte und sie wirklich waren:so können wir nicht irren. Unb du, o ebnes, off-nes, einfältiges Leben Jesu! wirksames Leben derApostel! wie weit bist du von Schwärmerei undMönchswahn ferne!

Behüte Gott , daß ich damit dem selbstgemach-ten, selbstgerechten, abgckühlten, Ehristuslecrcn,unthaligruhigen oder menschcnfeindlichanstandigcn