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Erlautcr u n g e n
den Unterricht der Kindheit und die Hebung desJünglings. Nicht hotte ihnen der Geist diktirt,so wenig er ihre natürliche Menschheit wandelte.Er war eine Gabe des höher» Unterrichts, der rei-fem Erfahrung, der mehreren Vesiigkeit und Starke,wie wir ja eben den Gang in den natürlichen Le-bensaltern der Menschen .haben.
Der Geist Gottes / der uns bei unferm Ge-bete sagt, was wir beten sollen — heißt sonst derSinn Christi/ der uns nichts Thörichtes beten läßt,und der uns dessen, was wir im Namen Jesu be-ten d. i. was er selbst mit seinem himmlischenWahrheitsinn bitten würde, innig vergewissert. DerGeist, der an unsrer Seele zeugt, (nicht mitzcugt)daß wir Gottes Kinder sind — was ist er, alsder Sinn und die Kraft Jesu, die uns dessen in-nig versichert? Der Geist/ der, wenn wir nichtbeten können, uns mit unaussprechlichen Seuf-zen/ mit einem Gebet ohne Worte vertritt; wasist er, als die in uns bleibende Gottgcsinnung, diewenn wir auch nicht beten können, uns, als obwir ewig: Abba! sprachen, mit Gott vereint halt.Kurz, lasset Uns sehen, wie Jesus war / wie erdie Apostel haben wollte und sie wirklich waren:so können wir nicht irren. Unb du, o ebnes, off-nes, einfältiges Leben Jesu! wirksames Leben derApostel! wie weit bist du von Schwärmerei undMönchswahn ferne! —
Behüte Gott , daß ich damit dem selbstgemach-ten, selbstgerechten, abgckühlten, Ehristuslecrcn,unthaligruhigen oder menschcnfeindlichanstandigcn