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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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zum neuen Testament.

Wir haben schon gesehen, wie von fern inden Bildern und Personifikationen der Prophetendieser Geist und seine Eigenschaften vorhervcrkün-digt worden: liefet man die hellenistischen Schrif-ten , Sirach/ das Buch der Weisheit/ Philo/

II. dgl. so bemerkt man immer die Vorstellungenvom heiligen Geiste dev Lehre/ der Unterwei-sung/ des richtigen WahrheitSstnneS / und zugleichder Allersiillung *) / der Gotteökraft/ der innernEinkehr und Kindschaft Gottes offenbarer. Inall diesen ihm von fern zubereiteten Begriffen sprichtendlich Jesus, charakterisirt diesen Geist Gotteö /der Weisheit / der Kraft / der Dcmuth / der ru-higen Wahrheitseele/ der Allerfiillung als seinenGeist, den er vom Vater / in seinem Namen /statt seiner/ zu Erfüllung alles deß, was er leerlicsse, senden wolle. Und so wahr Christus hier alseine Person spricht, vom Vater unterschieden, unddoch mit ihm Eins, sein Abbild / sein ewiges Wort:so wahr spricht er vom Geiste/ als von sich unddem Vater unterschieden und doch mit ihnen Eins :ihr Parakletus/ ihr Statthalter, womit im Lebender irdischen Menschheit der Vater Jesum begabthatte, und Jesus, wcun er himmlisch scyn würde,seine irdische Glieder begaben wollte. Die Formelunsrer Taufe ist also kein Unsinn, sondern Chri-stenthums Inhalt. Hingegen, wenn Christus von

wie Hesychius z. E. ^«§«---.7,10-,' erklärt:S, Biet rxec. tlres. pllilo8. x. 71.