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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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gleich, ehe crs auf der Erde, cder im Himmel zei-gen sollte, als Sieger. Sie wurden mit ihm zumLeben, zur Auferstehung gerufen, die Heiligen, dieder Auferstehung werth waren; den Ort der Schat-ten, der Dämmerung, des Wartens entschloß erund führte zum Lichce. Halt man diese Nachrichtaus jener Welt mit den zubercitendcn, sinnlichen,nur unter Hüllen sehenden Zeiten des A. T. zu-sammen : welch ein Fortgang! welche Entwickelung!In welchem Zustande waren diese Heiligen denn solange gewesen? Gewiß nicht müssig: denn imReiche Gottes ist nichts müssig: und durch Jesumnun erst wurden sie Mitcrstlinge seiner Auferstehung.

Vor ihm war unmittelbar zu jenem Leben nie-mand erstanden. Selbst diese Heiligen, deren Grä-ber sich gleich im Augenblick seines Todes auftha,ten, zum Zeichen, daß sie der Ueberwindcr desTodes gebrochen, erstanden nicht eher, als mit ihm.Er sollte der Vorgänger seyn zum Leben. Ehrt-stuö har dem Tode die Macht genommen unddas Leben ans Licht gebracht! heißt also wahr-lich auch hier mehr, als er hat Unsterblichkeit derSeele demonstrirt oder gegen die jüdische Todes-furcht gepredigt. Ec erstand: er hatte Allem, waslebt, Auferstehung erworben: die edelsten Heiligendes A. T. wurden der erste verklärte Kranz seinerAuffahrt. (S. Ebr. er, 3 g. 40.)

Das ist sich Alles nach den Begriffen Morgen,lanves nicht entgegen. In den Himmel aberzur Rechten Gottes gieng sie nur ein mit seiner«uferweckten, verklärten Menschheit,