zum neuen Testament. i63
Herrlichkeit, Güte und Seligkeit in einem Bilde:eben das, was der Schluß ausdrückt, dein ist dasReich u. f. wie Gott in jedem Punkte der unsicht-baren Welt der Unendliche, unendlich wirkende unddie Unendlichkeit aller Engel, Wesen, wirkendenund glücklichen Geschöpfe in Ihm ist: Er in Al-lem und es besteht Alles in ihm ! der allgütige,segnende Vater. Lukas hat also noch die Haupt-empsindung, wenn er das Prädikat ausläßt, undalles in dem Worte Vater begreifet. Ich tretezum höchsten, allumfassenden, herrlichen, nur durch 'Licht und Segen und Hervorbringung mir bekann-ten Gotte, in dessen Glanze ich Staub auch zurGlückseligkeit walle — Nenne ihn mit Allem, wasfühlt, denkt und zur Glückseligkeit da ist, UnfernVater! und Jesus, sein Erstgeborner, HöchstesUrbild des Sohnes, der auch ich scyn soll, trittmir voran im Gebete.
Dein Name werde verherrlicht! Dein Reichkomme! Dein Wille gescheht auch auf der Erde,wie er im Himmel geschieht ! — Alles eigentlichnur eine Bitte. Gottes Name*) d. i. sein Werk,Amt, Kraft ist nach allen Lobpreisungen des Sprach-gebrauchs nur in seinem Reiche**) d. i. im gan-zen Entwurf der Glückseligkeit seiner Geschöpfe.
*) Absch. IV. B. II. Anm. s.
*») Absch. IV. B. I. der Ausdruck gui laii ntten,I'ubonäunee, ln jnstioe, 1e Uegnsä'Orin. ist schon genannt.
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