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geben und gutgethan war, insonderheit Unversöhn-lichkeit und Unmilde, ließ nicht über die Brücke.Zoroaster lheilt hernach ein, was erlaßbar undunerlaßbar *) sey, und mit welcher Strafe es ab-gcthan werde. Das sind die Sünden Johanneszum Tode und nicht zum Tode, wo für jene nie-mand bitten sollte, auch die Eintheilung der Sün-den bei Jesu ,,wird vergeben! wird nicht vergeben„weder in dieser noch in jener Welt!" Christushat aus dieser Vorstellungsart viele edle Anwendun-gen gezogen, Er, der doch nichts mehr als Lohn-sucht und Werkheiligkeit haßte; wir versäumen sieganz und gar.
Ucbcrhaupt muß man nicht denken, daß wennJesus alle diese Volksausdrücke braucht, er sie imSinne des Volks und ihrer Pharisäer brauche; ge-rade das Gegcntheil. Und auch darinn ein edlerVolkslehrer I Ec lehret das Volk mit seinen Wor-ten, aber bildet, lenkt und bessert ihre Gedanken.Bei Zor. sinds z, E. unendliche Plaudereien vonGebeten „daß unser Lohn und Wunsch öffentlichwerde!" Christus baut darauf, daß nur verschwieg-ne/ verborgne Tugend, öffentlich werden könne —welche Anwendung! Es war immer die plapperndeBitte „daß uns der Weg, die Brücke zum Him-„mel breit werde!"**) Jesus zeigt: „er sey
1 'auakour III. 787. Lction, c^ul empecbs cksPasser le porit
**) Hemls - moi larze le elismiir su 6ie1,nss - rnoi le pont IsrAe.