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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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zum neuen Testament. i5i

tes und böses Wesen hat nach der Vorstcllungsartdes Morgenlandes seinen Namen* *)/ d. i. seinAmt / seine Stelle/ das Mittel/ wodurch es ange-rufen wird, erscheint und wirket. Das ist derHauptbegriff dieses Worts. Die Leute, die imNamen Jesu Teufel austrieben, thatens in seinerKraft, mit Anrufung seines Namens, also wie eSauch Jesus annimmt, statt seiner. Sie zeugten,wenn ihnen das Wunder gelang, damit immer vonder Gegenwart und Kraftwirkung seines Reichs.Wenn Jesus im Namen seines Vaters sprach,lehrte, Wunder that: so erklärt er sich genug dar-über, es sey durch seine Kraft, aus und für Got-tes Reich , statt Gottes, nicht statt seiner. ZuGott im Namen Jesu beten, kann also nicht heis-

Auch in H e s ch i u s (D. II. 294. Läir.Lld.I vermuthe ich unter xol-.-c- eine unausgebes-serte Stelle. Was soll xn-).-« rr ?

da xnlgrtt xagma-^ oder so etwas je-

der versteht: xn,-.»- heißt bei Aristoteles derAbys-sus, die Mutter der Ströme. Johannes brauchtalso wieder das umfassendste, größte, den Chal-däern heilige Bild und den würdigsten Ausdruck.

*) S- die Jeschts d. i. die Anrufungen der Him-mel snamen III. 145-3:4. und das Verzeichnißder Kräfte und Aemter eines jeden. Der Na-me Ormuzd und seines Worts ist der wirk-samste und erste. Der vielfache Gebrauch desWorts Name bei den Juden, nimmt hieraus,mit Hülfe des A> L-, Bestimmung.