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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Zum neuen Testament. i§5

Uebkigens war die Erscheinung dieser Falle ohnealles Bedürfniß gelehrter Demonstrationen Krank-heit : der Evangelist führt die Besessenen unter kei-nem andern Verzeichniß, als der elendesten Kran-ken an. Jesus heilt sie auch als solche, und wenner also an ihnen nichts als Epileptiker, Lunati-ker, und insnisL08 naelanasioliLos (wie schon D.Ader 1723 in Toulouse sagen konnte und doch nichtwie Kalas verbrannt ward) geheilet hatte: so wa-rens äußerlich vollständige Wunder, so gut als dieGenesungen anderer Krankheiten Wunder wa-ren. Ein Geist der Auslegung aber, der sich hierFigmente erlaubt, wird sie sich in Allem erlauben,und überhaupt kommt die ganze Anschauung derWunder Jesu in Nebel, wenn man sie immer nurals Portcnte, vom äußersten, flachsten, sinnlichenEnde betrachten will und nicht wahrnimmt, wasfür Begriffe er damit verbinde?

Da kommen wir, wie oben gezeigt worden,gerade darauf, daß Alles im Geist geschähe, daßes sein bleibendes, fortgehcndes Wunder war, die

Werke seines Vaters zu thun, die Werke desTeufels zu zerstören, daß, wäre es möglich unddie Ordnung Gottes gewesen, er auf einmal Al-leS mit Glückseligkeit, Leben und Genesung er-füllet hätte; nun aber, da noch der Fürst derWelt herrschte, er nur hie und da Tropfen ausseinem Meere auf empfangbare Stätten gießen konn-te. Ec sammlete stch Erstlinge, die er an sichzog, in sein Bild verklärte und in ihnen Samenhinterlassen wollte das nennt er sein Gotteö-HeedecS Weck» i. Ne!, u. Theel, VIII, K