zum neuen Testament. 3g
immer widersinnig gegen sich und den Zusammen,Hang, wenn man so etwas voraussetzet. Aberpreisen / die Herrlichkeit des Sohns verkündigen,mit Allem, was er Großes finden und sagen konn?te, das will er. Er kämpft mit Bildern, allenWorstellungsarten des Hellenismus, um Jesus alsden Einigen, jedem Engel und Erzengel Unver-gleichbaren , als den Gott der ganzen Geister-welt zu zeigen. Alle Dinge trägt er mit seinemmächtigen Wort! Also ist er nicht das Wort,als Werkzeug, als Mittelursache ; Urkraft ist er.
Man spüre dem Hellenismus nach, was ervon seinem bloß personisicirten Worte saget*). Eswar, nach ibm , die ewige Weiöheit - die Gehül-sin, Nathgeberin und Werkmeisterin Gottes, cheund als er schuf. Es war der thatige Wille, Ab-riß und Entwurf der Schöpfung , der in daKSichtbare nur so ausqeflofsen, als obs eine Hülleum sich geworfen und in der Schöpfung, astwir-kend und alles bildend, wie in seinem Hause undTempel wohne. Die ersten Kirchenvater haben sichdas zum Theil so sinnlick entwickelt, daß sic sichin Jesu so gar einen Prototyp, ein Urbild derSchöpfung, insonderheit des Menschengeschlechtsdachten. Sprachen von einem himmlischen Leibe,nach dessen Gestalt Adam gebildet wurde: Gnosti-
ker und Schwärmer dichteten vom ersten himmli-schen Menschen immer mehr; der ganze Entwurf
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in Ubil. und alle die vom -.V/Ni,' gesammlkt.