Einleitung. i5
großer Eingang ! Dazu fangt er von dev Tarife an,wo Johannes nur Diener ist, und eben das Aeug-niß von Jesu erschallet! Dazu theilt er Alles, inder Sprache dieses Heiligthums in Licht und Fin-sternis/ Himmel und Erde/ bedient sich allerSymbole ihrer Geheimnisse des lebendigen BrobS/des himmlischen FleischeS/ des Wassers der Un-sterblichkeit/ um in ihren großen Bildern Jesumallein als das Heil der Welt zu zeigen: bis aufjedes Wunder und jede Rede, in Auswahl, Fort-gange und Vollendung aller Begebenheiten kommtAlles ins erhabenste Licht. Sein erster Brief haktedie lateinifche Aufschrift: all UurkUos, woraus
man bisher nichts zu machen gewußt hat, bisWhiston Jungfern daraus machte.
Der Wink der Aufschrift wird jetzt klar: der Briefist nichts weniger^, als wozu ihn die Hypothesemacht, Antignostisch : er ist wirklich in der Spra-che des parthischen Heiligthums geschrieben, wiedurchaus auch die Offenbarung. Könnte ich einstdie Schriften Johannes in ihrem reinen Glanzbil-de zeigen!
Sonnenklar wird ferner: daß unser neuestes
Anslegungssystem / da wir den schlechtesten Natu-ralismus / SociniSmnS und EpiknriSmuS in
ausgespülte Phrasen des N. T. hüllen, nichts we-niger als den Sprachgebrauch Orients zum Fußhat, worauf es doch immer groß thut. Im heid-nischen Ehaldaa, im magischen Zoroaster bedeutetenalle die Phrasen mehr und etwas anders, als sieda bedeuten. Im Munde des ganzen Hellenismus,in der Metaphysik Phylo'ö und der Alexandriner