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2 Einleitung.
und die Länder um den Araxes und Klir (Cyrus,Oxus) nahmen seine Religion an. Aus Medenverbreitete sich diese durch die Hände der Ueberwin-dcr nach Babel, und mit dem großen persischenReiche weit umher; ihre Weisheit wurde, was vor-aus ihre Mutter, die Ehaldäcrweisheit, gewesenwar, Herrscherin der Gegenden Asiens vom AraxeSbis zum Nil hinunter.
Eben nun in den Zeiten der ersten Blülhe,des ersten Fortstrebens wars, daß Gott die Ent-führung des jüdischen Volks beschloß. Sic kamennach Babel in die Neste der Chaldaerweisheit, ausder jene geschöpft hatte, und durch Daniel wardihnen bis ins Innerste derselben Zugang. DanielsAnsehen dauerte bis unter Darius ans Meden,ja bis unter CyNlS : er war selbst Archimagus,und sein Buch ist in Sprache zum Theil, in Bil-dern aber ganz chaldaisch. Die Bilder Ezechiels,die er am Chalwr sähe, sind den Gegenden gemäß.Die Gesichte Zacharias sind chaldäisch. Bekannter-maßen kamen die Juden völlig in diesem Dialekt,in dieser Denkart zurück. Ihr Ebräisches und ihrGeist Moses war weg; womit sie seine Bücher an-sahen und sein Tempelgerath nun berührten, warenchaldaischc Augen, chaldaischc Hände. Ihre Hoff-nungen der Zukunft, ihr neuer Deutunqs - undAuslegunqsgeist, der Pharisäismus, den sie mit sovielem Pomp vom Sinai herlciteten, halte seinnäheres Sinai, Chaldäa.
Hätten wir also Schriften aus Ehaldäa, etwadie Bücher der Sabäer — waren sie auch nur in