aus den Handschriften des Verfassers. 485
den versiegelt und behalten als Knechte Gottes.Das riefen die Trommeken: ,,ob noch jemand seinePuppen wegwerfen, ablasscn wollte von seiner Hän-de Werk und Gott anbeten?" Der Engel vor derletzten Trommete schwur's: die Zeugen zeugten'-bis zum Tode: der Streit im Himmel bewährte
es: der Drache ward überwunden, und Gott undseinem Gesalbten die Herrschaft der Welt. Da wü-thete der Drache noch auf der Erde durch List undGewalt, wilde und zahme Thiere: die Anbeter desLammes blieben ihm treu und sangen zum vorausdas Lied der Ueberwindung. Da riefen die Engel,einer über den andern, Ernte, Weinlese, Sturzund Untergang Babels. Die letzten Plagen trof-fen: Babel, der Mittelpunkt , die Mutter, dieKönigin des Blendwerks und der Verführung gingunter. Nun singen die Stimmen im Himmel:Hallelujah! Gott eilet, Alles in Allem zu wer-den. Er stürzt das Reich der Nacht. <— WennEuch alle Sieget, Stimmen, Plagen nicht rührenkonnten, daß ihr die Puppen wegwürfet: siehe, somüssen sie euch geraubt werden. Und da das bren-nende Babel mit all seinem Zeitvertreib, Kleino-den und Schätzen! da alle Heul - und Klagestim-men um sie her! Lasset UNS mit Einem Blicke nochrückwärts sehen."
„Jst's wohl zu denken, daß alles Unkrauthier auf der Erde letzter und ewiger Zweck GvtteSsey? daß keine Scheidung Vorgehen werde? Sollunser Zustand ewig ein Babel seyn unter der Herr-schaft des Drachen und Lügcnpropheten? und nie»in anderes Reich Herkommen, das Reich Gottes