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III. Das Buch
endet sich diese Angstscene brechender Siegel, mitAussicht ewiger Ruhe und Kühle. Die meisten er-quickenden Bilder sind aus der Geschichte Israelshinter dein rothen Meer, so wie die Bezeichnungund Errettung durchs Blut des Osterlamms ausder letzten Plage Aegyptens. Der Drangsal ent-ronnen, in Laubhütten, unter der Hütte Gottes q)wohnen sie jetzt: dort war noch Wüste, Hunger,Durst, brennender Wind, stechende Sonne;, siesind alle nicht mehr. Auf unverwelklichen Auen,zu ewig frischen Quellen führt sie das Lamm r):die letzte Thrän'c, noch vom Ufer der Angst her-über , trocknet Gott väterlich von ihren Wangen s).ihre Kleider sind weiß und hell durchs Blut desLammes, das sic rettete und ausführte: Palmender Ueberwindung und ewiger Ruhe in ihren Hän-den — die Beschreibung ist wie ein Hirtcnlicb,das aus den Laubhütten deS Paradieses herübertonet und auch hicnieden in der durstigen Wallfahrtmanchen Ecdpilger erquickt hat. —* *)
Es soll uns auch hier erquicken: denn bald
werden jammervolle Scencn folgen. Wir sehen,wie Johannes bei Endung jeder besondern Sceneaufs allgemeine Ende des Buchs hinreißt und aufseinen weitern Gesichtspunkt heftet. Die Erlesenender zwölf Stamme sind nicht seine Welt allein:
1) J-s. ü, 6.Ps. 2J,
s) (ts- 25 , 8.
*) Zusaz 2, 1 i.