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III. Das Buch
schrecklichste Ahndung. Die Erde bebt und der Him.mel weicht: die Himmclslichter entfärben sich, dieSterne fliehn, Berge und Inseln wanken — mansetze sich in die Empfindung dieser Zeichen, alsVorboten der Zukunft; wer sicht nicht gleichsamden Sturz der Welt über sich und das cinbrechendeEnde? Daß diese grausende Empfindung Zweck die-ses Bildes und Siegels sey, zeigt die Stimme de-rer , die da rufen: fallt auf uns! — Kurz, es istdas, was Christus sagt: „den Menschen wird ban-ge seyn auf Erden: sie werden zagen: das Meer
und die Wasserwogen brausen: die Menschen ver,schmachten für Furcht und Warten kommenderDinge: der Himmel Kräfte werden sich bewegen,Zeichen geschehen an Sonne, Mond, Sternenu. f." ?) —
Wer Josephum liest, wird diese Ahndung dcSkommenden Endes über Judäa deutlich ausgedrücktfühlen. Nicht blos die drohenden Zeichen am Him-mel, die er anführti), nicht nur die Wehstimmen,die um Tempel und Stadt riesen; der Zustand desLandes selbst hatte, in der Sprache der Propheten,genug von einer wankenden Welt, um Ausgangahnden zu lassen. Das Ansehen der ObrigkeitenVerdunkelt: ein schindender Landpfleger nach dem
andern und der zweite immer arger, als der erste.Geld - und blutdürstig verachteten, haßten, zerrtensie die Juden, wie Hunde; diese, nicht wissend,
«) Luc- 2».
I) cle lldlo lull. I. VI, e. zr. I. VII. 0. Zi.