von der Zukunft des Herrn. 2o5
liebreicher, als auf jenen GotteSgeliebten kam überihn die Hand seines himmlischen Bruders. Erttr'NNr't sich nur und sein Name belebt: er ist derLebendige , um den Johannes einst, als um einenLobten, geweint hatte, und durch ihn MUß alleSleben. Die Schlüssel der Holle und des Todes sindin seiner Gewalt: er führt sie aber jetzt nicht; erzeigt und erklärt dem Johannes etwas Schoners,das in seiner Hand leuchtet. Sieben Sterne —und das sind die Lehrer von sieben Gemeinen, seineBrüder, seine Jünger und Schüler. Wo Johan-nes einst die Nagelmahlc gesehen ri) ; da sind dieNamen seiner Geliebten, als Kleinode, als Sterne.Siehe / in meine Hände habe ich dich gezeichnet,sprach Gott dort zu dem verwaisten Zion: Deinezerrißneu Mauern sind immer vor meinen Au-gen und dein Andenken bei miro). So sprachGott und die Worte in Bild verwandelt, zeigks hierChristus. Bor ihm brennen immer die sieben Fa-ckeln , rings um ihn glanzen die sieben Gemeinen,in deren Mitte er, als waren sie sein ganzes Ehri-stcnthum, seine ganze Kirche auf Erden, als un-sichtbarer, himmlischer Priester, sein Amt verrich-tet. Wie zart und liebevoll sind beide Bilder. Be-fleckte, sterbliche Menschen sind die Kleinode seinerHand, leuchten, wo Wunden der Liebe gewesensind, als Siegcsmalcr, und Liebesdenkmnle, alsunsterblichglanzcnde Sterne. Gemeinen, in denen
") Ioh. ig, A7. so, — 27,°) Jes. äg, 16.