Igo Vorrede des Herausgebers.
cs nöthig, in der ersten Ausgabe der Briefe, dasStudium der Theologie betreffend (1780) sich hier-über deutlicher zu erklären. Da er diese Stelle , umnicht zum zweitenmal von seiner eignen Arbeit redenzu müssen, in der zweiten Auflage wegließ, so mußteihr hier ein Plaz cingeraumt werden.*) In gleicherAbsicht habe ich im Anhang einige Stellen aus sei-nen frühem Handschriften beigefügt, wo entwederseine eigentliche Meinung über den Sinn der Apo-kalypse deutlicher als in dem gedruckten Text gesagtist, oder worin er die gemeine, allerdings immernoch prüfenswerthe Meinung, die er anfangs selbstauch hatte, vortragt: daß Johannes die lezten größ-ten Bilder seines Buchs vom Ausgange der Zeiten,von der Gestalt des Römischen Reiches, wie siedamals war, hergenommen habe.
Ich bedaure, daß sich von einer Abhandlung:Von der Zeichensprache Gottes in derNatur und Schrift, die er (einer Anzeige nach)dem ersten Entwurf beifügen wollte, unter seinenHandschriften gar nichts gefunden hat.
*) S. Anhang, Rum. l.
Schasfhausen,den 18. Aug. 1806.
Zoh. Georg Müller, Professor.