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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Negierung und umgekehrt. 3gg

wenn sie dies Gepräge sodann allmählich ihrem Ge-schäfte, Stande und Amte cindrücken, unvermerktMuster werden, und ihnen der Staat nur beihilft,nur nicht eigensinnig widerstrebet: so geht mit derZeit ihr Gutes in seine ganze Gestatt über. So istdie Rechtsgelehrsamkcit, die Verwaltung öffentlicherGeschäfte, das Priestcrthum, die gemeine Erziehungbisweilen von wenigen bessern Menschen im Staateumgebildet worden, wenn die Regierung sie nur ma-chen ließ und zu rechter Zeit schweigend unterstützte.Das Auge dieser muß bei Einwirkung der Wissen-schaft insonderheit auf dem Ganzen ruhen. Wennz. B. niedere Stände das Land verlassen und, vor-nehmlich der Wissenschaft und Künste we-gen, in die Städte schleichen; wenn hie und da esfast gewöhnlich wird, daß der Bauer sein krankesKind, das nicht zum Pfluge taugt, der Wissenschaftopfert ; so verdienen Vorurtheile der Art die steurcn-de Hand der Regierung, denn sie werden derWissenschaft und dem Lande schädlich.Dem Lande: denn es braucht nicht nur Buchsta-ben, sondern auch Brod, lind Italien, das Land derKunst und Literatur, ist ein lehrendes Beispiel, wasaus dem Ackerbau und aus der Gegenwehr werde,wenn die Flur in die Städte ziehet, und Künste undWissenschaft treibet. Der Wissenschaft: dennsie wird durch rohen Gebrauch und bäuerische Anwen-dung, zumal als Stand betrachtet, selbst verächtlich.Armuth, die sonst die Erfindung schärft, kann auchdie ärgsten Brodstudien machen, und Rohheit derSitten, die zuweilen den Fleiß befördert, macht mitder Zeit einen ganzen Stand der Wissenschaft bäue-risch. Der Adel sängt sodann abermals an, sich ih-