auf die Regierung und umgekehrt. 33?
gleich gut sind: der Weg des Krieges und derDienstbarkeit ist der härteste und schlechteste.Sich in die Dienstbarkeit zu stürzen, ist leicht; nichtimmer aber kommt ein Moses, der sein Volk befreieund es dafür auch mit dem Raube aegpptischer Ge-setzgebung lohne. Die wilden Kriege pflanzen Haßund nicht Liebe der Völker; die Liebe und bessereBekanntschaft, die sie stiften, war wenigstens nichtder Kriegende Z weck. Welch ein schöneres Mittelder Ausbreitung guter Kenntnisse waren die Kolo-nien der Alten! Phönieiec und Griechen habensich dadurch verewigt. Sie veranlaßten neue Sitzeder Wissenschaften, so wie der Handlung, und be-schämen die Etablissements der Christen in den Mitt-lern Zeiten sehr. Marseille bekam seinen Pylheas,wie Batavia und Goa noch keinen gehabt hat undvielleicht nie haben wird. Die einzigen Koloniender Engländer machen eine ewigrühmliche Aus-nahme. Vielleicht wenn die Wissenschaften in Eu-ropa verfallen ferm werden, werden sie dort aufgehn,mit neuer Blüthe, mit neuen Früchten. Die Be-mühung eines Staats , unkultivirte Striche zu kulti-viren, und mit glücklichen Einwohnern zu bepflanzen,ist, wie auch das Rad des Schicksals laufe, das rei-neste Verdienst , für die Nachwelt. Die schönstenStriche der Welt, selbst in Europa, liegen jetzo nochade. Griechenland und Nationen, die ihm gleichen,sind traurigschöne Wüsten; vielleicht wird sich dasRad des Schicksals kehren, die Lander am schwarzenMeer und weit umher und tief hinunter, werden auf-iebcn und in neuen griechischen Wissenschaften undLanzen vergnügt seyn. Glücklich möge die Regie-Herders Werke z. Phil.u.Gesch. VII. B k'oerecenicr..